AUS DEM NETZ GEBUDDELT

UNSERE TOP 5 T-WAU STARS

3 Jun 2016

Ja der Titel ist etwas verwirrend, aber in meinem Kopf war das ein durchaus gelungener Wortwitz. (TV… T-WAU versteht ihr, oder?)

So, und nachdem wir jetzt festgestellt haben, dass die besten Jokes, die sind, die man erklären muss, kommen wir zu unseren Top 5 Hundestars aus Film und Fernsehen.

Jeder von uns Hundebesitzern kennt sicherlich den ein oder anderen Vierbeiner, den er als Kind anhimmelte und seinen Eltern damit in den Ohren lag, dass es beispielsweise eine total super Idee wäre, wenn man sich ganz bald einen Bernhardiner  (Beethoven) oder eine deutsche Dogge (Scooby Doo) zulegen würden. Leider (oder auch zum Glück 😉 ) wollten meine Eltern nie Hunde zu Hause haben, sonst hätte ich mit 8 Jahren mindestens 101 Dalmatiner zu Hause gehabt.

Und obwohl ich erst ab dem 13. Lebensjahr, nach der Trennung unserer Eltern mit einem Hund aufgewachsen bin, hatte ich immer den großen Wunsch, irgendwann eine eigene Fellnase zu haben.

Nicht zuletzt waren daran auch die vielen tollen Hunde, die man in Filmen und Serien gesehen hat, Schuld daran und unsere 5 absoluten Favoriten, stellen wir euch heute vor.

5. Capper („The Fox and the Hound“)

Cap und Capper Movie Film

Für den Trailer, einfach auf’s Bild klicken. / © Disney

Die Geschichte von dem kleinen Fuchs Cap und seinem Freund, dem Jagdhund Capper ist mir als Kind schon total nahe gegangen. Es ist einfach zu drollig, wie sich der kecke kleine Fuchs und der faltige, moppelige Welpe, mit den viel zu langen Ohren, anfreunden. Und auch wenn Füchse tolle Tiere sind, ist der eigentliche Held des Films doch der erwachsene Capper, der sich seinem Herrchen, dem Jäger entgegen stellt um seinen Kumpel zu retten. Nicht sehr realitätsnah, aber dennoch einer meiner absoluten Trickfilmlieblinge und darum auf Platz 5.

4. Milo („Die Maske“)

Für den Trailer, einfach auf's Bild klicken. / © Warner Bros.

Für den Trailer, einfach auf’s Bild klicken. / © Warner Bros.

Meine humoristische Sozialisierung fand in den 90ern statt und bis heute zählen Helge Schneider, Otto Waalkes (die guten alten Sachen), und Filme wie Hot Shots zu den Dingen, die mir einen verregneten Sonntag (nach einer pinscher-gerechten Minirunde) versüßen, wenn man sich schön einmummeln und mal ordentlich ablachen kann. Da   ich also ungefähr den Humor eines 10-jährigen Schuljungen habe, ist es nicht verwunderlich, dass auch der wunderbar absurde Film „die Maske“, im speziellen aber Jack Russel Terrier „Milo“, einen Platz in dieser Liste finden muss. In meiner kurzen Reiterkarriere habe ich viele von den lustigen kleinen Terriern, als Mini-Meute am Stall kennen und lieben gelernt und dadurch bis heute einen etwas nachsichtigeren Blick, wenn ich mal wieder einen an der Flexileine, wie ein Satellit durch die Gegend hüpfen sehe.

„Die können nicht anders, sind halt Terrier, die wollen alles und davon zu viel.“

(Eine Bekannte, mit dem inzwischen 3. Jacky in Folge)

Und wenn sie sich was in den Kopf gesetzt haben, können diese kernigen Energiebündel auch sehr nachhaltige und kreative Lösungen entwickeln. Und (achtung Spoiler!) somit rettet auch „Milo“, Jim Carreys Charakter Stanley, in dem er die Maske in der finalen Szene fängt und sie selbst mal anprobiert. Damit ist der 4. Platz mehr als verdient.

3. Fly („Ein Schweinchen namens Babe“)

Für den Trailer, einfach auf’s Bild klicken.  /  © Universal

Ich hatte erst überlegt, ob ich nicht das kleine „Schäferschwein“ selbst auf den dritten Platz setzen sollte. Aber ich entschied mich dagegen, da ich denke, dass seiner Ziehmutter, der Border-Collie Hündin „Fly“ dieser Platz gebührt. Sie versucht erst mit viel Geduld und Liebe das kleine Schweinchen davon zu überzeugen, kein Hütehund zu sein, nur um ihn am Ende bei seinem Traum zu unterstützen. Außerdem beginnt der Film so traurig, sodass es das erste Mal in meinem Leben war, dass ich im Kino weinen musste. Darum ein sehr guter Platz 3 für Fly, die Border-Collie Hündin.

2. Wilfred („Wilfred“)

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Für den Trailer, einfach auf’s Bild klicken. / © FXNOW

Kurz bevor Tino zu uns gekommen ist, habe ich die US-Adaption der australischen Serie „Wilfred“ (u.a. mit Elijah Wood) bis zum Erbrechen „gebinge-watched“. (Ich bin mir nicht sicher ob man das so schreibt, aber es scheint doch den Kern recht gut zu treffen, dass ich die Serie fast in einem Rutsch durchgeschaut habe.)

Die Serie ist genauso abgefahren, wie sie unterhaltsam ist und man braucht zugegebenermaßen etwas, bis man sich in die Story hinein findet. Aber dann möchte man unbedingt wissen, warum der psychisch labile Anwalt Ryan Newman (Elijah Wood) „Wilfred“, den Hund seiner schönen Nachbarin, als einen Mitdreißiger in Hundekostüm und nicht als zottelige Fellnase sieht. Da sich herausstellt, dass „Wilfred“ selbst ein durchgeknallter und hedonistischer Soziopath ist, ergeben sich viele komische, aber auch tragische Situationen. Weil ich die Idee hinter der Serie einfach unglaublich gut und neu finde und sie auch viel zu oft tabuisierte Themen, wie Depressionen und Suchtprobleme in einer sehr speziellen Weise behandelt, verdient „Wilfred“ den 2. Platz.

P.S.: Das Ende der Serie zieht sich etwas hin, aber wer sich darauf einlässt, sollte es unbedingt auf Englisch schauen, da die Gags nicht gut ins Deutsche übersetzt wurden.

1. Hachiko („Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft“)

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Für den Trailer, einfach auf’s Bild klicken. / © 20th Century Fox

Also ich glaube es gibt keinen Hundehalter, dessen Augen bei diesem Film trocken bleiben. „Rotz und Wasser“ ist noch nett gesagt, wenn man bedenkt, wie ich das erste Mal mit gelitten habe, als ich den Film sah. Die Geschichte von dem Akita Inu Hachiko, dem treusten Hund der Welt, der seinem Herrchen wahrlich bis zum Ende selbiger folgen würde, ist so herzzerreißend, dass ich es niemandem empfehle, der gerade eine Trennung oder Verlust durchmacht, den Film anzuschauen. Es kann nur schlimmer werden. Allen anderen, die diesen Film nicht kennen, kann ich nur sagen; haltet die Taschentücher bereit, kuschelt euren Vierbeiner ganz eng an euch und lasst mal alles raus. Weinen ist ja manchmal auch befreiend.

FUN FACT (wenn man es bei einem so traurigen Film so nennen darf): Die Szenen, in denen Hachiko noch ein Welpe ist, wurden mit Shiba Inus gedreht. Als Erwachsener Hund, wird es aber, wie in der echten Geschichte, ein Akita.


Das war die Liste unserer Top 5 Hundestars aus TV und Fernsehen. Natürlich kann diese List noch endlos fortgeführt werden, aber vielleicht habt ihr Lust, uns in den Kommentaren eure Top 5 zu erzählen.

Wir verkrümmeln uns jetzt mit ein bisschen Popcorn und schauen mal, ob wir nicht einen kleinen Film-Marathon mit allen anderen Fellnasen machen, die wir jetzt nicht aufzählen konnten. 🙂

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